Wartezeiten – Ein Glücksfall?

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Wartezeiten – Ein Glücksfall?

Wir Stadtmenschen sind viel unterwegs. Von zuhause ins Büro, oder zum Arbeitsplatz – sei es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto – und wieder zurück.

Der Termin beim Arzt, auf’s Amt muss man auch mal hin und wieder. An der Kassa beim Supermarkt, die Verkäuferin im Modegeschäft, usw.
All das und noch vieles mehr zwingt uns immer und immer wieder zu warten.
Ständig warten wir darauf endlich dranzukommen oder einzusteigen.

Auch auf’s Aussteigen warten wir oftmals, während wir mit der U-Bahn, dem Bus oder sonstwas von A nach B fahren.

warten13AIm „besten“ Fall steigen wir noch ein- bis zweimal um, und natürlich fährt uns ständig die U-Bahn oder irgendwas anderes vor der Nase weg.
„Bitte beachten Sie, dass die Reihenfolge der Aufrufe nach Dringlichkeit und nicht nach dem Zeitpunkt des Eintreffens erfolgt“, liest man beim Arzt.
Wer schon mal in einem Spital trotz Termins, stundenlang auf das Röntgen oder ähnliches gewartet hat, weiß wovon ich spreche.

Das alles „stiehlt“ uns unsere wertvolle Zeit, wir warten eben.

 

Hier eine kleine Überschlagsrechnung:
Fahrt zum Arbeitsplatz mit einmaligem Umsteigen und täglichem Einkauf (vorsichtige Schätzung): 40 Wochen im Jahr – 5 Tage die Woche:
Wartezeit im Schnitt 3 Minuten ergibt: 200 Tage x 5 Wartezeiten x 3 Minuten = 3000 Minuten, oder 50 Stunden. Das sind gerundet 2,1 Tage!
Und das alles nur, um in die Arbeit zu kommen und einmal täglich was zu kaufen. Die Transportzeiten sind hier noch nicht eingerechnet!
Ich lade Sie ein, Ihre individuelle Wartezeit – inklusive Transportzeiten – für sich selbst zu errechnen. Sie werden erstaunt sein, versprochen!

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wartezimmerWie verbringen wir nun diese 2 Tage? Meiner Beobachtung zufolge mit den Dingen die mal halt so macht:
Social Media, Telefonieren, Musik hören, ärgern, lesen, spielen etc. All das überbrückt die Wartezeit.

Wären wir nun ein ausgeglichenes Völkchen, wäre das kein Problem. Wir wären entspannt, gelassen, freundlich und guter Dinge.
Leider ist das aber in vielen Fällen nicht so. Die Drängereien in die schon volle U-Bahn oder den Bus, „KASSA BITTE“, „Darf ich mal vor, ich hab es nämlich eilig“, usw. – das kennen wir alle. Der allgemeine „Stresslevel“ ist enorm hoch, die Menschen stehen unter Druck.

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Ich möchte Ihnen nun einen „revolutionären“ Ansatz vorstellen:
Nutzen Sie die Zeit für sich selbst! Keine sozialen Medien, Zeitungen, Telefonate, Spiele, Musik oder sonstwas!

Klingt komisch? Lassen Sie mich meinen Gedanken ein wenig erläutern:

Reservieren Sie sich täglich, sagen wir 30 Minuten (passen Sie die Dauer für sich an). Und lediglich in diesen 30 Minuten beschäftigen Sie sich mit sozialen Medien und allen erwähnten Tätigkeiten. 30 Minuten für alles unwichtige, am Stück.

Die Wartezeiten nutzen Sie mit Dingen die Ihnen gut tun.
Machen Sie Atem– und Entspannungsübungen, seien Sie achtsam, eine kleine Meditation im Stehen usw. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt!

All das regeneriert, entspannt und baut Sie von innen wieder auf.

Das parasympatische Nervensystem wird trainiert und gestärkt, Sie werden wieder gelassen, entspannt und balanziert.

In Summe mindestens 2 Tage im Jahr! Nur für Sie! Wie klingt das im Vergleich ZU JETZT?

Die erstaunliche Erkenntnis: Es kann gut sein, dass die verpasste U-Bahn schon bald ein Glücksfall ist! Für Ihr Wohlbefinden.

DieterSesselSchattenWeitere Informationen zu den Themen Gelassenheit, Entpannung, Stressreduktion, Burnoutprävention usw. können Sie gerne unter kontakt@inwendig.at erhalten.
Lesen Sie auch meine anderen Blogartikel hier: Blog

In diesem Sinne alles Gute,
Dieter


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