Und Action! – Warum Sie ein Held sind.

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Und Action! – Warum Sie ein Held sind.

Wer kennt sie nicht, die Helden aus diversen Actionfilmen und Thrillern.

John McClane, Lara Croft, Jason Bourne, James Bond und andere erleben die waghalsigsten Abenteuer und Katastrophen und retten immer und immer wieder entweder geliebte Menschen, Städte oder sogar die ganze Welt.

All diese Geschichten haben Gemeinsamkeiten, nämlich den Helden (ich wähle hier die der leichteren Lesbarkeit halber die männliche Form), eine übermächtige Aufgabe oder den scheinbar unbezwingbaren Gegner.

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Zu Beginn ist erstmal alles ok, das Leben läuft hervorragend. Dann der Vorfall – die Aufgabe wird gestellt und nur unser Held kann es richten.

Anfangs ziert sich unser Retter, wird sich aber dann seiner Sonderstellung bewusst und stürzt sich auf unterschiedliche Arten in das Abenteuer.

Erste Hinweise, werden gesammelt. Dann der erste scheinbare Durchbruch! Und Action! Leichte Blessuren und ein weiterer Hinweis. Verbündete, die sich später als Feinde zu erkennen geben, werden gefunden. Vertrauen wird gebrochen, Kämpfe werden ausgetragen.

Die physische Kondition nimmt merklich ab, ein Pflaster hier und da.

Besonders effektiv – Der Streifschuss! Viel Blut, die Suche nach Hilfe und das Finden der guten Seele folgen. Die gebrochene Schulter und die Wunden aus dem letzten Kampf verunmöglichen scheinbar den weiteren Erfolg.
Aber nicht so unser Held! Er befreit sich von den Bandagen und Infusionsschläuchen und auf geht’s zum finalen Showdown!

FeuerDie Situation wird immer schlimmer, die Unmöglichkeit des Erfolges wird uns als Zuseher klargemacht. Noch eine Schussverletzung und weitere Verletzungen muss unser Held ertragen.

Der Sieg des Bösen scheint gewiss, doch dann geschieht das Unmögliche! Der Gedankenblitz, der Zufall oder sonstwas eröffnet unserem, bis auf das Letzte strapazierten Helden, die allerletzte Möglichkeit das Ruder doch noch herumzureissen!

In einem Inferno aus einstürzenden Häusern, explodierenden Hubschraubern, waghalsigen Sprüngen und Kampfsequenzen siegt letztlich das Gute!

Unser Held schleppt sich – fast tot – aus der Gefahrenzone, zu den mittlerweilen eingetroffenen Hilfstruppen, wird verarztet und trifft die lieb gewonnenen Menschen wieder.

So, oder so ähnlich erleben wir die Blockbuster aus den Filmstudios.

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Eine Frage bleibt: Warum erzähle ich Ihnen das alles?

Der Hintergrund ist, dass wir alle in gewisser Weise diesen Charakteren gleichen, wenn auch nicht in dieser plakativen Art und Weise.

Port_Burnout-384x340Wir verbringen unsere Zeit mit Dingen die wir einfach zu tun haben, sei es im Job oder sonstwo.

Wir werden durch Ungerechtigkeiten oder Ähnliches verletzt, oder verletzen uns selbst, indem wir uns zuviel zumuten, uns überlasten, zuwenig regenerieren, usw.

Es beginnt sich eine Negativspirale zu drehen, in der wir gefangen sind, weil wir nicht merken dass wir uns in dieser befinden. In dieser werden wir immer weiter – unmerklich – in den „Abgrund“ gezogen.

Die Verletzungen werden immer stärker, aber das hält uns nicht davon ab weiter zu machen.

Verspannungen, Gereiztheit, Motivationslosigkeit, übermäßiger Genuss von Alkohol, Nikotin…, übertriebener Einsatz, Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse, usw. sind die Entsprechung die unser Held ertragen muss.

Der Unterschied: In den meisten Fällen gibt es im Kino ein Happy End. Wir können fast sicher davon ausgehen dass der Film gut ausgehen wird.

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Bei uns selbst gibt es diese Gewissheit nicht!

Die Entsprechung zu einem schlechten Ende ist in unserem Fall das Zusammenbrechen der eigenen physischen und psychischen Systeme.

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Wir merken es aber eben nicht, da im Unterschied zu unserem Helden, der Gegner wir selbst sind!
Erst wenn es zu spät ist, haben wir Klarheit was wir uns angetan haben. Das Überlastungs- sprich Burnoutsyndrom hat uns fest im Griff!

Lassen Sie es nicht zu einem schlechten Ende Ihres Filmes kommen!

Beratung zur Belastung und Erholung können Sie auf die „richtige Spur“ bringen!

Versetzen Sie sich in die Rolle von Sherlock Holmes oder Miss Marple und ergründen Sie das Rätsel Ihres eigenen „Films“!

DieterSesselSchattenFür weitere Informationen zum Thema Burnout–Prävention, Belastung, Stress, usw. können Sie mich gerne unter kontakt@inwendig.at erreichen.

Lesen Sie auch meine anderen Blogeinträge hier.

Sie finden auf meiner Website alle Methoden und Anwendungsgebiete für Ihre Vorsorge und Anwendungsgebiete. inwendig.at

Alles Gute, Dieter


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