Probleme? Die gibts ja gar nicht.

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Probleme? Die gibts ja gar nicht.

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»Probleme sind Konstrukte, die zeit- und situationsabhängig nur von den betroffenen Personen in ihrer Wirklichkeit wahrgenommen werden«

Quelle: Beratung ohne Ratschlag – Systemisches Coaching für Führungskräfte und BeraterInnen, Sonja Radatz. ISBN: 9783902155016

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Diese Aussage klingt sperrig und sehr theoretisch, drückt aber das Wesen des „Problems an sich“ sehr gut aus.

Wenn zum Beispiel das Schulkind das Problem eines schlechten Ergebnisses in der Schule – ein Minus auf eine Wiederholung – hat, dann ist das zweifelsohne ein Problem das für das Kind sehr wichtig ist.
Für den Erwachsenen, im Bewusstsein dass dieses Minus „nicht so schlimm ist“, stellt diese Situation aber kein Problem dar.

Probleme, wie auch Emotionen, können nur von der betroffenen Person in der gesamten Tragweite empfunden werden und sind somit „real“, also realitätsbestimmend.

Sie sind ein Produkt unserer Bewertungen, Konditionierungen usw., daher subjektiv existent und führen, im Zuge der Problemlösung, in vielen Fällen zu „unüberlegten“ Entscheidungen, da der Betroffene „gestresst“ ist.
Was können wir also „gegen“ Probleme und die folgenden Konsequenzen tun?

 

TInfoButtonipp! Nicht gleich „loslegen“! Schlafen Sie drüber, geben Sie Ihrem Nervensystem die Zeit sich zu beruhigen.

Sie werden feststellen, dass sich viele Dinge nach einer gewissen Zeit „relativieren“. Sie sehen klarer und können „objektiver“ und logischer an die Sache herangehen.

 

Betrachten Sie das „Große und Ganze“: Ein Fehl– oder Rückschlag, Fehler oder Misserfolg, ein Streit oder eine hitzige Diskussion scheint im ersten Moment schlimm und ausweglos. Setzen Sie das „Problem“ aber in einen großen Zusammenhang, löst es sich teilweise wie von selbst auf.

Ein Beispiel: Sie bekommen Ihre Idee für das neue Projekt in Ihrem Unternehmen nicht durch, sind aber von der Wichtig– und Richtigkeit völlig überzeugt. Es ergibt sich eine hitzige Diskussion und Sie gehen als „Verlierer vom Platz“. Das nervt, stört, Ihre Arbeit wird nicht geschätzt, Ihr kurzfristiges Ziel wurde nicht erreicht, Sie haben eine Niederlage einstecken müssen.

Nun sollten Sie sich folgende Frage stellen: Inwieweit gefährdet diese Situation Ihr langfristiges Ziel (zum Beispiel in fünf Jahren Bereichsleiter zu sein)?

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Das Geheimnis liegt in der Betrachtungsweise. Raus aus der Situation und das „Große und Ganze“ betrachten.

So wird es Ihnen leichter fallen mit Ihren Herausforderungen umzugehen.

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Da sich Ihre Probleme nur in Ihnen selbst befinden und „nicht existent“ sind – oder können Sie Ihr Problem anfassen? –, können Sie diese auch betrachten wie Sie möchten. Was spricht dann dagegen sie positiv „umzuprogrammieren“?

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Alles Gute, Dieter


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